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Bildung und Wissenschaft

Seit 2014 / Bielefeld

Kopfrechnen - genial einfach!

Ansprechpartner

Corinna Bergmann

Kopfrechnen - genial einfach!

Im Rahmen des Bielefelder Science-Festivals GENIALE, welches alle drei Jahre stattfindet, begeistern die offenen GENIALEn Meisterschaften im Kopfrechnen seit 2014 Jung und Alt. Einzige Voraussetzungen zur Teilnahme sind das Beherrschen des kleinen Einmaleinses und viel Spaß an der Sache.

Sowohl die vorbereitenden Workshops als auch die Meisterschaft selbst finden stets rege Beteiligung.

Gemeinsam mit Kirsten Biedermann von dem gemeinnützigen Verein der Ravensberger Erfinderwerkstatt, Prof. Dr. Michael Kleine und seinen Studenten vom Institut der Didaktik der Mathematik der Universität Bielefeld realisieren wir das Projekt. In verschiedenen Workshops verraten wir Tipps und Tricks, welche das Berechnen der komplexen Aufgaben im Kopf erleichtern.

Am Wettbewerbstag können dann endlich alle zeigen, was sie in den Workshops gelernt haben.

Im 45 Minuten andauernden Wettbewerb haben die Rechenakrobaten abschließend zahlreiche Kopfnüsse zu knacken: Kalenderrechnen, Primfaktorenzerlegung, Römische Zahlen umsetzen, Addition, Subtraktion und Multiplikation mehrstelliger Zahlen. Einzige erlaubte Hilfsmittel bei der Kunst des Kopfrechnens sind dabei Traubenzucker, ein Stift zum Niederschreiben der Ergebnisse und Köpfchen. Bei der abschließenden Siegerehrung nehmen die beglückten Rechenakrobaten ihre Siegerurkunde, Preise und Medaillen entgegen. Alle Teilnehmenden stellen unter Beweis, dass sie geniale Kopfrechner sind.

Mathematik kann mit Freude vermittelt werden. Dies bewiesen die Workshops und ein gemeinsamer Abend mit Häppchen und Knobeleien.
Die Teilnehmer haben gemeinsam Spaß daran, neue Rechenmethoden zu erlernen und anzuwenden.
Das Alter spielt dabei keine Rolle. Manch einer, der von der Schule gefrustet und eine Scheu vor Mathe hatte, entdeckt eine neue Leidenschaft und sein eigenes Können.
Somit wird bewiesen, dass Mathematik zum einen durchaus spannend ist und zum anderen auch einen großen sozialen Wert durch das gemeinschaftliche Lernen und Anwenden bietet.